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HEIDELBERG

Die Heidelberger Bahnstadt wächst weiterhin rasant

12.07.2017

Zur "Halbzeit" der Bahnstadt-Entwicklung ziehen Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner und Erster Bürgermeister Jürgen Odzsuck bei einem Pressetermin Ende Juni Bilanz. Vor genau 5 Jahren zogen die ersten Bewohner in die größte Passivhaussiedlung der Welt und noch immer ist das Wachstum rasant. Besonders das Tempo mit dem die Gewerbe- und Infrastrukturbebauung in letzter Zeit wächst, beeindruckt die Bürgermeister.

Dass zwei Drittel der Bahnstädter von außerhalb kommen, trage laut Würzner dazu bei, dass Heidelberg wie kaum eine andere Stadt in Deutschland wachse. Gleichzeitig bedankte er sich bei allen Beteiligten, insbesondere den Bewohnerinnen und Bewohnern: "Hier entsteht sehr viel. Die Bahnstädter verstehen es, diese Chance zu nutzen. Sie mischen sich in die Entwicklung des Stadtteils ein, geben Anstöße und haben eine tolle Nachbarschaft aufgebaut. Davon lebt die Bahnstadt." Mehr als 80 % der BewohnerInnen sind jünger als 45 Jahre, beinahe jeder fünfte ist ein Kind. Aus diesem Grund wird auch die Zahl der Betreuungsplätze ständig erhöht und mit Hochdruck am Kita-Bau gearbeitet.

Aktuell werden laut Baubürgermeister Odszuck parallel mehrere Infrastrukturprojekte gestemmt: die Straßenbahntrasse als Anbindung an die Innenstadt - der erste Abschnitt der Linie 22 liegt schon im Grasbett, dieser soll Ende 2017 in Betrieb gehen. Ein Jahr später kann man dann auch mit der veränderten Linie 26 (Kirchheim) fahren. Als nächstes Großprojekt wird am Gadamerplatz das Bildungs-, Betreuungs- und Bürgerhaus Bfertiggestellt: es beeinhaltet eine Ganztagesgrundschule, eine Kindertagesstätte und ein Bürgerzentrum. Die Fertigstellung ist für Ende 2017 geplant, bereits ab Herbst 2017 sollen Schüler hier zum Unterricht gehen können.

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